am-flutgraben.de

Berichterstattung direkt vom und über den Ausbau des Flutgrabens in Döbeln

noch ein paar Nachgedanken …

… vor allem zu den beteiligten Personen.

Die Herren der Stadtverwaltung Döbeln saßen recht teilnahmslos da und wenn sie direkt angesprochen wurden ging der jeweilige Vertreter ziemlich zögerlich zum Mikrofon (fürs Protokoll vorgeschrieben) um dann zumeist sehr undifferenzierte und naja … ich bin fast geneigt zu sagen “uninteressiert” wirkende Aussagen rüberzubringen.

Eine wirkliche Botschaft konnte ich da nicht erkennen.

Aber: Der Flutschutz in Döbeln betrifft alle Bürger und auch demnach auch die Stadtverwaltung. Eine klare Positionierung zum derzeitigen Verfahren vermisste ich allerdings in den Aussagen.

Offenheit tut immer gut, um die Öffentlichkeit für die Verwaltung und Politik (wenn auch hier im Kleinen) zu interessieren.
Ein sehr gutes Zitat um meine Gedanken zu erläutern, habe ich neulich im Pixel&Leben-Blog vom Eichi gefunden. Zwar geht es dabei um das Bürgerbegehren zur Änderung des KfZ-Kennzeichens für den Landkreis Mittelsachsen. Döbelner werden wissen, wovon ich rede.
Jedenfalls lese ich im Statement vom F. Eichler:

Behörden die nur für sich leben, die eigentlich Dienstleister sein sollten aber alles dafür tun, dass nur der Bürger mit seinem Geld für sie da sind…

Also liebe Herren, etwas mehr Enthusiasmus und Einsatz hätte ich schon erwartet. Auch in einer nichtöffentlichen Sitzung.

 

Die Landestalsperrenverwaltung war recht zahlreich anwesend. Gesprochend hat allerdings zumeist nur ein Herr (ich hab mir den Namen leider nicht notiert). Rhetorisch perfekt. Allerdings zumeist ausweichend und an der Frage vorbei. Er wirkte permanent so, als wäre es ihm lästig dort zu sitzen und die dämlichen Fragen der Betroffenen auch noch beantworten zu müssen.

Der zuständige Referatsleiter der Landesdirektion Chemnitz, Herr Catta, gefiel mir dagegen in seiner Rolle sehr gut. Er stellte einen perfekten Moderator dieser Veranstaltung und nahm auch immer mal Pfeffer aus der Diskussion. Stets versuchte er, die Gedanken der Anwesenden vollständig zu erfassen, erläuterte oft die rechtliche Bedeutung der einzelnen Handlungen und suchte nach Verständniss dafür.

Er hatte allerdings auch einen viel einfacheren Job, als der benannte Kollege von der Talsperrenverwaltung.


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